News

Oktober 2007

Neues Positionspapier der ANH (Alliance for Natural Health) zur EU Food Supplement Directive : Link

März 2006

Pressemitteilung der ANH (Alliance for Natural Health) zum Thema Vogelgrippe: Link

Februar 2005

EU Food Supplement Directive
Am 1. August 2005 soll die EU Food Supplement Directive (FSD) in Kraft treten, die viele natürliche Nahrungsergänzungen verbietet. Die Alliance for Natural Health (ANH), ein internationales Bündnis aus Therapeuten, Wissenschaftlern, Unternehmen, Instituten, Patienten und Konsumenten versucht, durch ein Grundsatzverfahren beim Europäischen Gerichtshof dieses Verbot zu stoppen.
Dazu fand am Dienstag, den 26. Januar 2005 vor dem EU Gerichtshof in Luxemburg die mündliche Anhörung statt. Dort bezeichnete der Generalstaatsanwalt das Vitamin- und Mineralstoff - Verbot so durchsichtig wie eine Blackbox. Der Beschluss des EU Gerichtshofes soll im Juni erfolgen.
Siehe ANH Presseerklärung vom 25. Januar 2005 für den vollständigen Bericht zur mündlichen Anhörung in Sachen EU Food Supplement Directive
www.alliance-natural-health.org
 

Januar 2005

EU Direktive bedroht Vitalstoffe
Viele natürliche Vitalstoffe, wie Sie diese kennen und gebrauchen und wie wir diese liefern, werden durch eine EU Direktive ab dem 1. August 2005 bedroht. Auf der Internetseite
www.alliance-natural-health.org  
finden Sie unter „Key Downloads“ auch ein deutschsprachiges Flugblatt (German language ANH flyer), das Sie im PDF Format herunterladen können. Zudem sind auf dieser Website wichtige Dokumente nachzulesen.
 

November 2004

Folsäure hält Blutdruck niedrig: Frauen, die regelmäßig große Mengen Folsäure zu sich nehmen, haben ein niedrigeres Hypertonierisiko als Frauen, die sich folsäurearm ernähren. In der Nurses´ Health Study lag das Risiko, innerhalb von acht Jahren an Bluthochdruck zu erkranken, bei Frauen mit einer Folsäureaufnahme von über 8oo µg/Tag um 13% niedriger als bei Frauen, die weniger als 200 µg/Tag zu sich nahmen - unabhängig von anderen Risikofaktoren wie BMI, Rauchen oder Familienanamnese. Besonders jüngere Frauen scheinen von Folsäure zu profitieren: Bei den 26 bis 46-Jährigen wurde das Risiko durch folsäurereiche Kost fast um 3o% reduziert.

American Heart Association 58th Annual High Blood Pressure Research Conference

Januar 2004

Vitamin C schützt vor Magengeschwüren: In einer großen amerikanischen Studie wurde festgestellt, dass Personen mit niedrigen Vitamin-C-Werten im Blut eher an Magengeschwüren leiden. Man untersuchte die Verbindung zwischen dem Helicobacter pylori und Vitamin-C-Werten der Teilnehmer. Ergebnis: Vitamin C kann ein potentieller Schutz vor Magengeschwüren und Magenkrebs sein.

J AM Coll Nutr 2003;22:283-89

Dezember 2003

Bestätigt: Omega-3-Fettsäuren schützen vor Herz-Kreislauferkrankungen
Die erhöhte Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren kann Herz-Kreislauf-Symptomen effektiv vorbeugen. Wissenschaftler der Duke-Universität, Durham haben die Ergebnisse von Studien zur Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen bewertet ("GISSI-Prevenzione-Studie", "Nurse's Health Study"). Die Meinung der Wissenschaftler: Sowohl Omega-3-Fettsäuren auf Fischöl-Basis (EPA/DHA) wie auch solche pflanzlicher Herkunft (Alpha-Linolen-Säure) schützen vor kardiovaskulären Erkrankungen.

Circulation 107, 2003, 10

November 2003:

Multivitamine verringern Infekte bei Diabetikern: In einer Studie erhielten 45-Jährige täglich ein Multivitamin-Mineralstoff-Präparat oder Plazebo. 30 % der Teilnehmer waren Typ-2-Diabetiker. Vor allem sie profitierten von den Vitaminen. 93 % in der Plazebogruppe hatten mindestens einen Infekt innerhalb des Studienjahres, aber nur 17 % in der Gruppe, die das Multivitaminpräparat erhielten.

Ann Intern Med 2003; 138: 365 - 371

Mikrowelle zerstört Biostoffe Eine spanische Forschergruppe untersuchte den Einfluss verschiedener Zubereitungsarten auf die Inhaltsstoffe von Brokkoli. Bei der Zubereitung in der Mikrowelle gingen 97% der wertvollen Flavonoide verloren. Konventionelles Kochen führt zum Verlust von 66%. Bei der Zubereitung im Dampfkochtopf blieben noch 53% der Biostoffe erhalten. Das schonendste Verfahren war das kurze Dämpfen des Gemüses.

J Sci Food Agr 2003;83(14):1511-1516
 

Frauen brauchen möglicherweise mehr Antioxidantien als Männer. Nach neueren Untersuchungen unterliegen Frauen höherer zellulärer Oxidation als Männer. Es werden mehr freie Radikale gebildet, die bekanntlich das Risiko für Herzkrankheiten und Lungenkrebs erhöhen. Der geschlechtsspezifische Unterschied war dramatisch. Als Indikator für oxidativen Stress scheint es bedeutsamer eine Frau zu sein als zu rauchen. Die zelluläre Oxidation war allerdings bei den Personen niedriger, die hohe Blutspiegel der Antioxidantien C und A hatten, die durch Supplementierung zugeführt wurden. (American Journal of Epidemiology, 2002)
 

Schlagzeile aus der Tagespresse (DIE RHEINPFALZ):

Deutschland leidet unter Vitaminmangel

Deutschland leidet unter Vitaminmangel - de facto ist kein Bundes- bürger ausreichend mit den lebenswichtigen Stoffen versorgt. Diese Erkenntnis veröffentliche die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diäthetik (den Link zur Gesellschaft finden Sie unter Service) in Bad Aachen . Laut einer Studie gebe es bei beiden Geschlechtern keine Altersgruppe, deren Versorgung mit allen Vitaminen optimal ist. Dies gelte vor allem für Folsäure sowie die Vitamine D und E. Die Gesellschaft empfiehlt 200 Mikrogramm Folsäure-Tabletten oder -Pulver pro Tag. (afp)

Eine an Vitamin E reiche Ernährung mit z.B. Avocados, grünblättrigem Gemüse, Nüssen und Eiern kann das Risiko für Alzheimer um bis zu 70 % senken, teilweise auch bei Personen mit einer genetischen Disposition für diese Krankheit. Ob Nahrungsergänzungen mit diesem Vitamin das Gleiche bewirken kann, muss noch untersucht werden. Dabei scheinen neben der zeitlichen Länge der Zufuhr auch die Form des Vitamin E eine Rolle zu spielen. Das geht aus zwei umfangreichen Studien hervor, die am Rush Institute of Healthy Aging in Chicago und an der Erasmus Universität in Rotterdam durchgeführt wurden. (JAMA, 26. Juni 2002)

Das britische wissenschaftliche Magazin The Lancet veröffentlichte am 6.Juli 2002 eine Studie der Oxford University. Diese Studie schloss aus einer 5-jährigen Beobachtung von 20.000 Menschen zwischen 20 und 40 Jahren, dass die Vitamine C, E und Beta Carotin weder Krebs, Herzprobleme, Schlaganfälle oder andere Krankheiten verhindern. Diese Oxford Studie behauptete, dass Vitamine "eine reine Geldverschwendung sei" und lobte stattdessen Statine als einzige wirksame Möglichkeit gegen die genannten Krankheiten.Es stellte sich allerdings auch heraus, dass diese Oxford Studie von den Pharmaunternehmen Roche und Merck finanziert war, die eben solche Statine als Medikamente herstellen!